Solardrom ruft zur Teilnahme am BürgerEnergieIdeen-Wettbewerb auf

+++Pressemitteilung+++
2011 als eigenständiger Verein aus einer Lokalen Agenda Gruppe heraus entstanden, hat sich Solardrom e.V. zur Aufgabe gemacht, die Energiewende auch in Hockenheim voranzubringen.

„Uns geht es darum, das umzusetzen, was vor Ort machbar ist“, so der Vorsitzende Michael Schöllkopf in einer Pressemitteilung des Vereins. So ruft der Verein in Zusammenarbeit mit der lokalen Agendagruppe „Erneuerbare Energien“ alle Hockenheimer zu einer Teilnahme am Ideenwettbewerb „BürgerEnergieIdeen“ auf. Bekanntermaßen hat die Metropolregion Rhein-Neckar einen solchen Wettbewerb ausgeschrieben.

Gesucht werden dabei Ideen, die eine Steigerung der regionalen Wertschöpfung durch erneuerbare Energien ermöglichen. Ausschlaggebend ist dabei die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bürgern und kommunalen Akteuren. Als Gewinn winkt die Anfertigung einer konkreten Machbarkeitsstudie, die Aufschluss über die wirtschaftliche und ökologische Sinnhaftigkeit der Projektidee liefert und Umsetzungsoptionen aufzeigt.

Von Seiten des Vereins hat man bereits die ersten Ideen gesammelt. Dennoch freut man sich über jede weitere Idee. „Ideen können gerne an den Verein über kontakt@solardrom.info gesendet werden“, so der stellvertretende Vorsitzende Oliver Prahl.

Gleichzeitig möchte der Verein dem Vorurteil entgegenwirken, dass die EEG-Umlage alleinig verantwortlich sei für die gestiegenen Stromkosten. Bekanntermaßen tragen seit dem Jahr 2000 die Stromkunden den Ausbau der erneuerbaren Energien über diese Umlage mit.

Die erneuerbaren Energien sorgen seit Jahren für sinkende Preise an der Strombörse. So kostete im Januar 2013 Elektrizität am Terminmarkt so wenig wie seit 2005 nicht mehr. „Von diesem Effekt profitieren aber vor allem jene Kunden, die ihren Strom direkt an der Börse beschaffen. Und eben nicht der Endverbraucher“, so Michael Schöllkopf. Sprich: während die Industrie von sinkenden Strompreisen profitieren, geht der Verbraucher leer aus.

Gleichzeitig werden immer mehr stromintensive Unternehmen von der EEG-Umlage befreit. Die dadurch entstehenden Mehrkosten trägt wiederum der Endverbraucher. An dieser Stelle besteht Möglichkeit für die Politik die Kosten für den Endverbraucher spürbar zu senken.

Richtig ist aus Sicht des Vereins aber auch, dass es die Energiewende nicht zum Nulltarif geben wird. Entsprechend möchte man mit allen Hockenheimern weiterhin den offenen Dialog suchen, um für mehr Transparenz zu sorgen. Über positive und kritische Anmerkungen freut man sich, so der Verein zum Abschluss seiner Pressemitteilung.

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