Radikale Kursänderung der Energiepolitik zur schnellen Energiewende.

unter dieser Überschrift hat der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV) ein interessantes DiskusionsThema zur Energiepolitik aufgestellt und bittet um Mithilfe.

Die jeweils neueste Version steht im Internet unter
http://www.sfv.de/artikel/radikaler_kurswechsel_in_der_deutschen_energiepolitik.htm

Die wichtigsten Punkte diese Vorschlages sind:

– eine drastische, an den externen Kosten orientierte, CO2- und
Brennelemente-Abgabe auf die Brennstoffe, aus denen Fossil- und
Atomstrom erzeugt werden. Also eine Besteuerung an der Quelle!

– Entfernungsabhängige Netzgebühren und Zulassung unterschiedlicher
Preiszonen. Durch diese Maßnahmen wird der unnötige Neubau von
Fernübertragungstrassen vermieden

– Nachversteuerung aller Stromimporte mit dem höchsten Steuersatz

– Privilegierung des Baus von Wind-, Solar- und Speicheranlagen
(selbstverständlich bei Beachtung der Emissionsschutzregelungen)

– EEG beschränken auf notwendige Schutzvorschriften und
Übergangsregelungen für Altanlagen

– EEG-Altanlagen erhalten die ihnen zugesagte Einspeisevergütung nicht
mehr durch eine EEG-Umlage bei den Stromkunden, sondern aus abgezweigten
Mitteln aus der CO2- und Brennelemente-Abgabe

– EE-Anlagenbetreiber dürfen jede Möglichkeit zum Verkauf ihres Stroms
nutzen, z.B. auch Verkauf an Mieter oder Nachbarn

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