Besuch auf der Intersolar in München

Beim diesjährigen Besuch des Vereins SOLARDROM auf der Intersolar in München zeigte sich wieder einmal deutlich die Verlagerung des einstigen Solarmarkt Führers Deutschland in Richtung Asiatischer Markt. Einzig die Deutsche SMA kann mit den großen Chinesischen Ständen noch mithalten. Die verbliebenen Deutschen Anbieter findet man nun in der Zweiten Reihe und meist zusammengefasst im „Made off Germany“ Stand.

Dennoch war deutlich der globale Trend zu den Erneuerbaren Energien zu sehen. Erneuerbar ist schon lange aus der Nische heraus und zu einem wirtschaftsstarken Sektor geworden, leider nicht für Deutschland. Viel Neues gab es zu sehen, auf der Messe waren in den acht Hallen thematisch die Bereiche Module, Heimspeicher, Montagesysteme, Ladetechniken und E-Mobilität aufgeteilt. Im Bereich der Modul werden diese immer leistungsfähiger. Bifactale Module ( Module die auch auf der Rückseite Energie sammeln) werden gerade in Agrosolar Anlagen und bei Carports angeboten.

Optisch dominiert mittlerweile Schwarz, aber auch der Trend zu Farben und Muster ist vertreten.

Speicher liegen mittlerweile im Trend und werden mit jeder 2. neuinstallierten PV Anlage verkauft und die Speicher sind nicht mehr nur die globigen Kästen für den Keller. Nein, heute steht das Teil auch schon mal im Wohnzimmer oder Flur, so selbstverständlich wie ein Kühlschrank in der Küche. Auch die Kleinanlage für den Mieter gab es zu sehen, dank der Neuen DIN Norm können diese Anlagen nun auch überall verbaut werden, vorausgesetzt der Vermieter stimmt zu.

Das Angebot an Ladesäulen und E-Fahrzeugen war durchaus beachtlich. Eine komplette Halle zu diesem Thema inklusive Probefahren im Parkur mit E- Roller und Co.

Interessant auch die Solardachpfanne von Paxos und RheinEnergie, die Solarthermie und Photovoltaik kombiniert und die übliche Eindeckung somit überflüssig macht. Das ähnliche Prinzip verwendet auch Consolar mit seinem SOLINK nur das hier ein Luft Kollektor mit PV-Modul Kombiniert wurde. In Verbindung mit einer Luftwärme Pumpe soll dann ein ganzjähriger Heizbetrieb gewährleistet sein.

Es gab noch viele weitere Neuigkeiten zu sehen aber die wichtigste Erkenntnis der Messe „Solar Anlagen rechnen sich“ ökonomisch und vor allem ökologisch.

Mobil unterwegs dank Sonne

18. Juni 2018 Autor: Anke Koob Hockenheimer Tageszeitung

Für den kleinen Niclas hätte Solarmobilität nicht begreifbarer sein können: Sein eigenes, selbst gebautes, Solarmobil hielt er erstaunt über den Motorraum des Audi A3, der von Robin Jaus in Eigenregie umgebaut wurde. So viel Technik, da staunte der kleine Mann nicht schlecht – wo doch sein Holzgefährt einfach nur ein kleines Solarmodul benötigte…..

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pv@now

Wirtschaftlichkeitsberechnung von PV Anlagen

Der Vorsitzende Michael Schöllkopf besuchte das zwei tätige Seminar der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie (DGS) Franken zum Thema   Wirtschaftlichkeitsberechnung von PV Anlagen. Der Kurs vermittelte die wesentlichen Merkmale und besonderen Verhältnisse unter Berücksichtigung der verschiedenen EEG Modelle. Die Thematik Einsspeisung , Eigenverbrauch, Pacht, Miete und Mieterstrom wurden an praktischen Beispielen erläutert. Die Software PV@Now der DGS, die 2015 mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurde, bildet all diese Varianten ab und wird stehts um die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen erweitert.

Der Verein Solardrom kann damit nun unabhängige Wirtschaftliche Berechnungen und Simulationen für PV Anlagen durchführen und einfacher bestimmen welches Betreibermodell passt am besten zur Anlage.

Der Verein bietet ab sofort für alle Interessierten, gegen eine kleine Spende, die Möglichkeit an seine bestehende oder neue Anlage unabhängig bewerten zu lassen.

Anfragen bitte per eMail an kontakt@solardrom.info.

Sion Testfahrt

Mannheim 21.05.2018.
Heute war es soweit die erste Probefahrt mit dem Prototyp von Sono Motors. Strahlender Sonnenschein und reger Andrang der Besucher.  Die Probefahrt auf dem ehemaligen Kasernen Gelände machte richtig Laune.  Der Sion hat Power, einmal aufs Gaspedal und man wurde regelrecht in die Sitze gedrückt. Aber auch das normale Fahren war ein angenehmes geräuschloses gleiten. Fuß vom Gas und der Wagen verzögert bis zum Stillstand dabei lädt er natürlich den Akku wieder auf. Der eine Reichweite unter normalen Bedingungen von 250 km hat.

Ein Blick in den Innenraum, alles sehr übersichtlich gestaltet und leicht zu bedienen. Das grün leuchtende Moos ist für die Filterung der Innenluft verantwortlich. 5 Sitze, reichlich Platz im Kofferraum und die Anhängerkupplung ist auch schon dran. Genial einfach das Konzept, ein Elektro Fahrzeug das überzeugt. Kein Schickschnack  aber alles was man braucht zur E-Mobilität und nachhaltigem Individualverkehr.

Inklusive Solarzellen auf der Außenhülle. Mit einer Fläche von insgesamt 7,5 m² kann man schon einige KW ernten. Ein Stau im Sommer hat da plötzlich angenehme Nebenwirkungen, die Batterie wird voller.

 

 

Und wer gern im Grünen feiert, arbeitet oder campiert, für den gibt es zwei 220V Steckdosen am Auto und machen den Sion so zur mobilen Generator Station. Es gibt noch etliche weitere Details alle nachzulesen unter Sono Motors

Der Preis.
Für 16.000,- € und etwa 4000,- € für die Batterie machen den Sion zu einem echten Preis-Leistungs-Sieger.

Ab 2019 gibts den Sion zu kaufen aber nur wer sich den Sion bereits reserviert hat. Aktuell sind über 4000 Fahrzeuge bereits weg bei 5000 ist dann für 2019 erstmal Schluss.