PV Beteiligung der HEG

Ein neues Projekt: Solaranlage für hessisches Familienunternehmen

Seit Anfang März baut die Heidelberger Energie Genossenschaft (HEG) auf den Hallendächern der Firma K. Ley im hessischen Eiterfeld eine Solaranlage mit einer Leistung von 401 kWp. Diese wird an das Unternehmen vermietet, sodass es günstigen Sonnenstrom direkt vom eigenen Dach nutzen kann. HEG-Mitglieder können sich über das Online-Portal an der Finanzierung des Projektes beteiligen und finanziell vom Ausbau der Erneuerbaren Energien profitieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns bei der Umsetzung unterstützen!

Neuigkeiten aus Hockenheim Q1

Nachdem das Corona Virus und die Folgen uns alle fest im Griff hat, möchten wir die Zeit nutzen und einen Ausblick über unsere veränderte Aktivitäten in diesem Jahr geben.
Aktuell sind alle geplanten Veranstaltungstermine zurück gestellt. Daher wird verstärkt über das Internet kommuniziert sowie Informationen über die Tagespresse und über den Internetauftritt bereit gestellt.
Der Verein hat aber auch bereits positive Nachrichten in diesem Jahr zu vermelden.

Hockenheim macht SOLAR Strom

Die in diesem Jahr gestartete Solar Offensive zeigt erste Früchte. Nachdem im Januar die Presse das Thema Solarenergie aufgegriffen hat, erreichten den Verein viele Anfragen, aus Hockenheim, Reilingen, Alt- und Neulußheim, zum Thema.

Insbesondere die Balkonanlagen hatte es den Interessenten angetan. In etlichen Beratungsgesprächen konnte der Verein den Menschen wertvolle Informationen zu kommen lassen. Aber auch erste Projekte wurden angestoßen: Aktuell sind zwei Balkon Anlagen so gut wie am Netz und zwei weitere in der Vorbereitung. Der Verein steht bei der Umsetzung mit Rat und Tat zur Verfügung.

2020 Balkonanlage in Hockenheim ( 1,2 kWp)

Der Vorteil der Balkon Anlagen (ca. 300-1200 Wp), sie sind einfach und kostengünstig zu realisieren und decken die üblichen Grundlasten im Haushalt ab. Wenn Sie im Rahmen der Sanierung eines Balkon Geländers montiert werden ergibt sich ein doppelter Spareffekt. Die Anlagen sind meist günstiger als eine neue Balkon Verkleidungen und als Mehrwert liefern Sie kostengünstige umweltfreundliche Energie.
Die Erträge die ins Netz eingespeist werden sind so gering das die Förderung durch das EEG nicht notwendig sind, insofern fällt dadurch einiges an bürokratischen Hemmnissen weg. Der Verein unterstützt Interessierte bei der Umsetzung und hilft bei allen anstehenden Fragen.

Gastvortag beim Rotary Club Hockenheim

Im Februar war der Verein beim Rotary Club Hockenheim als Gastredner zum Thema „Erneuerbare Energien in Hockenheim“ eingeladen.
In dem etwa 30 minütigen Vortrag, stellte der Vorsitzende Michael Schöllkopf konkrete Projekte und Zahlen aus Hockenheim vor und zeigten auf was alles vor Ort möglich ist und wie dies auch bereits von Mitgliedern des Vereins umgesetzt wurde. Ein kurzer Überblick über neue und aktuelle Techniken zu Mobilität, Speicher, Energie- und Wärmegewinnung rundeten den Vortrag ab.
Mit der Frage eines Club Mitglieds, „Warum machen wir das dann nicht alle ?“, hat der Verein den Kern seiner Kampagne scheinbar getroffen. In der anschließenden Fragerunde wurde dann noch individuell auf etliche Themenpunkte eingegangen.

Das EEG wird 20

Heute vor 20 Jahren, am 25. Februar 2000, beschloss der Deutsche Bundestag das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das am 1. April 2000 in Kraft trat.

Ein recht unscheinbares Gesetz mit nur 12 § aber mit enormer Wirkung. Ohne dieses Gesetz wären wir heute nicht so weit mit den Erneuerbaren Energien und zwar weltweit. In vielen Ländern wurde das EEG übernommen und konnte so seinen Siegeszug antreten. Heute zählen Erneuerbare Energien zu den günstigsten Energiequellen ( Bitte nicht mit dem Strompreis verwechsel !)
Anfangs mit 99 Pfennig Vergütung pro kWh für Solarenergie, für heutige Verhältnisse viel Geld wurden die ersten Anlagen überwiegend von Solarpionieren gebaut und ans Netz gebracht. In Hockenheim waren es gerade mal 6 Anlagen mit insgesamt 17 kWp Leitung. Etwa 6000,- Euro kostet dabei 1 kWp.
Erst ab 2005 wurde in Hockenheim deutlich mehr zugebaut , 21 Anlagen mit 290 kWp.
Richtig los ging es dann 2008 -2012.

Danach brach der Ausbau Bundesweit ein, Durch die vielen Novellen und Anpassungen des Gesetzes sowie bürokratischer Hemmnisse wurde es immer schwieriger als normaler Bürger noch den Durchblick zu haben.
Ab 2012 war es aber erstmals möglich den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen und langsam näherte man sich beim selbst erzeugten Strom der Parität zum allgemeinen Strompreis.
Heute liegt der Strompreis bei ca 30 Ct/kWh, Mit selbst erzeugtem Strom aus PV Anlagen liegt man bei etwa 12 Ct/kWh. Also auf alle Fälle ein lohnenden Sache und auf jeden Fall einer der einfachsten Möglichkeiten um einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Übrigens: PV Energie ist Bürgerenergie und kann von jedem genutzt werden.

Wer mehr wissen möchte besuchen Sie uns im Frühjahr bei einer unserer Veranstaltungen.

Hier gibt es das original Gesetzt zum download
Hier finden Sie alle weitere Infos zum EEG

Salz speichert Wärme

System von Wissenschaftlern der Dänischen Technischen Universität macht Haushalte klimaneutral.

Solarkollektoren, kombiniert mit je einem Wärmespeicher auf der Basis von flüssigem Salz und von Heißwasser, können 71 Prozent des jährlichen Wärmebedarfs einer dänischen Familie decken. Ähnlich dürfte es in Deutschland sein. Den Rest könnte Windstrom liefern, meint Gerald Englmair, der gerade an der Dänischen Technischen Universität (DTU) promoviert hat. Seine Experimente haben gezeigt, dass dafür eine Solarkollektorfläche von 22 Quadratmetern ausreicht. hier weiterlesen

Aus dem Weltall in die Steckdose

Hockenheimer Tageszeitung 23.01.2020

Uwe Heidenreich und Michael Schöllkopf im Interview bei der Hockenheimer Tageszeitung zum Thema Klimawandel vor der Haustür.
Wie Solarenergie hier helfen kann.

Die einen bräunen sich darin, die anderen freuen sich über wachsende Pflanzen. Dass das Sonnenlicht aber auch eine bisher unterschätzte Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielt, davon sind Michael Schöllkopf und Uwe Heidenreich überzeugt. „Man kann ich Hockenheim unwahrscheinlich viel tun – hier weiter lesen