Neue E-Ladesäulen für Hockenheim

Hockenheim den 15.10.2018

Hier geht es zum offizellen Presseartikel der Stadt

Die Elektromobilität in Hockenheim kommt weiter ins Rollen. Ab sofort können Fahrer von Elektroautos an drei Ladesäulen im Stadtzentrum Energie tanken. Das Angebot ist in den ersten zwölf Monaten kostenlos.

Auf dem Messplatz, auf dem Zehntscheunenplatz und beim Hockenheimer Marketing Verein in der Ottostraße 2 haben die Stadtwerke in Kooperation mit der Stadt Hockenheim drei Ladesäulen für Elektroautos errichtet. „An jeder Station können zeitgleich zwei Autos mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt geladen werden“ erläutert Valentin Fein, Abteilungsleiter für Stromnetze- und Anlagen der Stadtwerke Hockenheim, die neuen Ladestationen.

Energiewende von unten

Die Energiewende ist eines der zentralen Themen die für den Klimaschutz eine elementare Bedeutung hat.
Der Verein Solardrom e.V. lädt daher am 21.09.2019 von 10:00-13:00 Uhr auf den Zehntscheunenplatz ein und stellt unter anderem sein neues Projekt „Sozialstrom“ der Öffentlichkeit vor.

Der Vorsitzende Michael Schöllkopf erläutert das Projekt und zeigt auf, wie die Energiewende von unten funktionieren kann.
Besonders wichtig ist dem Verein, dass man alle Bevölkerungsschichten mit einbezieht und somit jeder die Möglichkeit hat daran teilzuhaben.

Unterstützt wird das Projekt von den Stadtwerken Hockenheim, die dem Verein bei der Umsetzung zur Seite stehen.
Ein dafür eigens konzipiertes kleines Förderprogramm, zeigt einmal mehr wie schnell und flexibel die lokalen Stadtwerke die hohen bürokratischen Hürden meistern kann.

Die Veranstaltung ist in einen größeren Rahmen eingebettet, bei der weitere lokale Akteure vertreten sind. Weitere Infos folgen

Was tun mit alten Solaranlagen?

meinSolar, Hockenheim 08.07.2019

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) trat im März 2000 in Kraft und beinhaltet unter anderem die Förderung von Photovoltaikanlagen für 20 Jahre. Doch was passiert nach dem Ablauf der Förderfrist? Zur Diskussion dieser Frage lud der aus der Agenda 21 hervorgegangene Verein Solardrom e.V. zu Agnes Fuchs in die Edith Stein-Straße ein.

Seit 19 Jahren ist ihre Anlage in Betrieb und dürfte somit eine der ältesten in Hockenheim überhaupt sein.

Vorsitzender Michael Schöllkopf stellte zunächst die Anlage vor, die bei der heutigen technologischen Entwicklung getrost als „Oldtimer“ bezeichnet werden kann, die aber dennoch immer noch ihren Zweck erfüllt: umweltfreundlichen Strom zu erzeugen.

Und dass die Anlage rentabel betrieben wird, das konnte Schöllkopf anhand von Grafiken darstellen.

Insgesamt sei der Betrieb problemlos verlaufen, so erzählte Agnes Fuchs. Lediglich einmal sei sie aus allen Wolken gefallen, als die Stadtwerke eine hohe Rückforderung hatten: der Wechselrichter war ausgefallen und somit produzierte die Anlage keinen Strom. Doch nach der Reparatur ging alles wieder seinen gewohnten und problemlosen Gang: wenn die Sonne scheint, dann wird Strom produziert.

Doch was passiert nach dem Ablauf der Förderfrist? Michael Schöllkopf beschrieb die aktuelle gesetzliche Situation und stellte mehrere Optionen vor: entweder weiterlaufen lassen und Strom für den Eigenbedarf produzieren, oder austauschen mit neueren, wesentlich leistungsfähigen Modulen.

Da bei Agnes Fuchs im letzten Jahr eine neue Heizung angeschafft werden musste und somit auch der Nachweis über den Einsatz von 15% Erneuerbarer Energien zu erbringen war, kombinierte Schöllkopf beide Vorgänge und zeigte auf wie man eine PV-Anlage zur Anrechnung bringen kann. Er erläuterte die Kosten/Nutzen-Rechnung und zeigte auch die möglichen Optionen von Kauf und Miete auf.

Über 20 Teilnehmer zeugen von einem großen Interesse, das aber nach der Vorstellung noch lange nicht gestillt war. Und so durfte Michael Schöllkopf noch eine Vielzahl weiterer Fragen beantworten.  

Solardach ersetzt Ziegel

Am vergangenen Freitag war der aus der Agenda 21 hervorgegangene Verein Solardrom e.V. zu Gast bei Carola und Bruno Kühnle in die Schulstraße, um deren Photovoltaik-Anlage (PV) kennenzulernen. Der Vorsitzende Michael Schöllkopf zeigte sich erfreut über das rege Interesse und übergab das Wort an Oliver Prahl, der die Anlage vorstellte. Dabei handelt es sich um eine ins Dach integrierten PV-Anlage, die seit 13 Jahren Strom produziert und im vergangenen Jahr mit 1.034 kWh/kWp gute Erträge lieferte.

Das Bild zeigt Carola und Bruno Kühnle (2. und 1. von links, sowie Oliver Prahl (kniend 1. von links).  

Auf die Frage warum Sie sich bereits 2006 für eine PV-Anlage entschieden haben, antworteten die Gastgeber, dass man beim Umbau des Daches bewusst auf neue Ziegel verzichtet habe, denn die Anlage könne die Schutzfunktion des Daches ohne Probleme ebenfalls übernehmen. Außerdem stand auch damals bereits der Klimaschutz im Fokus. Die etwas höheren Kosten und den daraus resultierenden geringeren Ertrag nimmt das Ehepaar gerne in Kauf.

Das Solardach vom Garten aus

Bei der abschließenden Besichtigung der Anlage entwickeltet sich eine lebhafte Unterhaltung, bei der die beiden Solardrom-Vorstände Schöllkopf und Prahl gerne die Fragen zu erneuerbaren Energien beantworteten. Neben technischen und allgemeine Fragen stand das Thema Klimaschutz ebenso im Fokus. Der Abbau der bürokratischen Hürden war ein wichtiges Anliegen, um den Anteil der erneuerbaren Energien weiter zu erhöhen und die Klimaziele zu erreichen.

Zum Abschluss der gut zweistündigen Veranstaltung verwies Schöllkopf auf die nächsten Termine, die auf der Vereinshomepage einzusehen sind: www.solardrom.info.

Hier gehts zum Download der Präsentation: 2019-05-24_MeinSolar-Schulstr

Praxis Workshop „Insel PV“

Mit der Sonne als kostenlosen Energielieferanten die normale 220V Teichpumpe betreiben, das war das Ziel des Solar Workshops der am Samstag 11.05.2019 ab 10:00 Uhr im Garten der Familie Kaschta statt fand.

Oliver Prahl und Volkmar Kaschta mit der Insel PV Anlage


Im Vorfeld wurden mit dem Verein Solardrom e.V. die Rahmen Bedingungen abgesprochen was die Anlage leisten soll und dass man unabhängig vom Stromnetz das ganze betreiben möchte. Im Internet wurde dann ein entsprechender Bausatz bestellt und innerhalb von 1 Woche geliefert. Der Bausatz umfasst zwei 100W Module einen Laderegler, eine Batterie, einen Wechselrichter und die entsprechenden Kabelsätze dazu. Nach dem auspacken und überprüfen der Teile ging es auch schon an den Aufbau. Leider fehlte bei der Lieferung ein einfaches Aufbauschema, so das es einem Laien nicht ersichtlich ist wie man so eine Anlage verschaltet. Die Vorsitzenden Oliver Prahl und Michael Schöllkopf von Solardrom e.V. konnten dabei mit ihren technischen Sachverstand und Praxiswissen helfen und erklären, was wo hin gehört. Von Vorteil war auch, dass der Verein die spezial Werkzeuge für die Montage der Stecker hatte.

Nach der Verkabelung wurden die Module auf dem Gartenhaus platziert um die Anlage auf Funktion zu testen, trotz Bewölkung kam noch genug Solarstrahlung zum ersten laden der Batterie vom Himmel. Für die Überwachung der Anlage wurde eine kostenlose App auf dem Smartphone eingerichtet um stets einen Blick auf den Zustand der Anlage zu haben.

Die beiden Vorsitzenden beantworteten noch einige Fragen der anwesenden Gäste und beendeten die Veranstaltung gegen 12:00 Uhr.