Das EEG wird 20

Heute vor 20 Jahren, am 25. Februar 2000, beschloss der Deutsche Bundestag das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das am 1. April 2000 in Kraft trat.

Ein recht unscheinbares Gesetz mit nur 12 § aber mit enormer Wirkung. Ohne dieses Gesetz wären wir heute nicht so weit mit den Erneuerbaren Energien und zwar weltweit. In vielen Ländern wurde das EEG übernommen und konnte so seinen Siegeszug antreten. Heute zählen Erneuerbare Energien zu den günstigsten Energiequellen ( Bitte nicht mit dem Strompreis verwechsel !)
Anfangs mit 99 Pfennig Vergütung pro kWh für Solarenergie, für heutige Verhältnisse viel Geld wurden die ersten Anlagen überwiegend von Solarpionieren gebaut und ans Netz gebracht. In Hockenheim waren es gerade mal 6 Anlagen mit insgesamt 17 kWp Leitung. Etwa 6000,- Euro kostet dabei 1 kWp.
Erst ab 2005 wurde in Hockenheim deutlich mehr zugebaut , 21 Anlagen mit 290 kWp.
Richtig los ging es dann 2008 -2012.

Danach brach der Ausbau Bundesweit ein, Durch die vielen Novellen und Anpassungen des Gesetzes sowie bürokratischer Hemmnisse wurde es immer schwieriger als normaler Bürger noch den Durchblick zu haben.
Ab 2012 war es aber erstmals möglich den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen und langsam näherte man sich beim selbst erzeugten Strom der Parität zum allgemeinen Strompreis.
Heute liegt der Strompreis bei ca 30 Ct/kWh, Mit selbst erzeugtem Strom aus PV Anlagen liegt man bei etwa 12 Ct/kWh. Also auf alle Fälle ein lohnenden Sache und auf jeden Fall einer der einfachsten Möglichkeiten um einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Übrigens: PV Energie ist Bürgerenergie und kann von jedem genutzt werden.

Wer mehr wissen möchte besuchen Sie uns im Frühjahr bei einer unserer Veranstaltungen.

Hier gibt es das original Gesetzt zum download
Hier finden Sie alle weitere Infos zum EEG

Positive Effekte der Energiewende

Die Prognosen der aktuellen Studie „Energiewende im Kontext von Atom- und Kohleausstieg“ von EuPD Research in Kooperation mit The smarter E Europe und dem BSW Solar zeigen, dass zur Vermeidung einer Stromlücke Photovoltaik und Speicher in Deutschland stark ausgebaut werden müssen.

Positiver Nebeneffekt: Bis 2030 würde damit eine deutliche positive Arbeitsplatz- und Umsatzwirkung einhergehen. Innerhalb der nächsten Dekade könnte sich die Beschäftigung der deutschen Photovoltaik- und Speicherbranche verdreifachen und so über 50.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Der prognostizierte Branchenumsatz wächst in diesem Zeitraum von fünf auf 12,5 Milliarden Euro.

Zum Download der Studie

Zur Pressemeldung

Wieviel Co² spart man ein mit einer PV Anlage ?

Kurzmitteilung

PV-Anlagen in Deutschland vermeiden je Quadratmeter zwischen 60 und 100 kg CO2 im Jahr.
Die Module einer Mini-PV-Anlage haben eine Fläche von 1 bis 1,5 m², so dass sie 100 kg CO2 je Anlage und Jahr sparen.
Dem steht zum Vergleich ein CO²-Ausstoß eines PKWs zwischen 120 und 150 g/km gegenüber. Eine Mini-PV-Anlage ( aus einem Modul) spart also in etwa das an CO² ein, was ein PKW auf ca. 700 km Strecke ausstößt.