Aktiver Beitrag zum Klimaschutz leisten

19.12.20 meinSolar Online Veranstaltung bei Familie Mack

Anzahl Module: 12 Ausrichtung: Nordwesten 313 ° Neigung: 41 °

„Wichtig war für mich, dass die Solarmodule nicht nur Strom produzieren, sondern dass auch bereits bei der Produktion umweltsichere und wiederverwertbare Materialien verwendet werden“, so Karlheinz Mack, der offen einräumte, sich zunächst schwer getan zu haben mit der Entscheidung zum Kauf einer PV-Anlage. Doch das habe sich spätestens dann geändert, als der erste Strom selbst produziert wurde. Seitdem notiere er penibel den Stromertrag und überwache auch den Stromverbrauch im Einfamilienhaus.

Anzahl Module: 16 Ausrichtung: Südosten 135 ° Neigung: 41 °

Einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, das war die Motivation von Ulla und Karlheinz Mack, als sie sich im November 2018 eine Photovoltaik-Anlage (PV) auf ihr Eigenheim in der Heinrich Böll-Straße montieren ließen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „meinSolar“ des aus der Agenda21 hervorgegangenen Vereins Solardrom präsentierte Karlheinz Mack die Anlage.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen fand die Veranstaltung online statt, und gut 15 Hockenheimerinnen und Hockenheimer nutzten die Gelegenheit, um sich einen Erfahrungsbericht aus erster Hand geben zu lassen.

Einen Speicher wollten wir unbedingt haben

Mithilfe eines Stromspeichers habe die Familie in 2020 einen Autarkiegrad von 75% erreicht. Das heißt: 75% des verbrauchten Stroms erzeugt die Familie inzwischen selbst, nur 25% müssen noch zugekauft werden. „Gerade In den Sommermonaten haben wir tagsüber den Strom erzeugt, um ihn abends und nachts zu verbrauchen. Wir waren vollkommen unabhängig von Fremdstrom“.

Ob sich der Stromspeicher lohnt, wollte ein Teilnehmer wissen. „Finanziell sicherlich nicht“, so Karl-Heinz Mack, „aber ich will ihn nicht mehr missen“. Letztendlich komme es auf die eigenen Zielsetzungen an, und für die Familie sei das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund gestanden.

Aktuelles zum EEG 2021

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Michael Schöllkopf noch das neue Energieeinsparungsgesetz (EEG) vor. „Positiv ist, dass der ursprüngliche Gesetzesentwurf nachgebessert wurde“, so Schöllkopf. So sei die bisherige Grenze von zehn auf dreißig Kilowatt angehoben worden, ab welcher die Betreiber auf Eigenverbrauch eine anteilige EEG-Umlage zahlen müssen.

„Weiterhin ist auf den letzten Drücker eine Nachfolgeregelung für die PV-Anlagen gefunden worden, die vor 20 Jahren ans Netz gegangen sind und nun aus der Förderung herausfallen“, so der Vereinsvorsitzende. Aufgrund der sehr geringen Einspeisevergütung mache für diese nun eine Umstellung auf Eigenverbrauch Sinn.

Eine weitere Online Veranstaltung im Januar wird das Thema EEG 2021 nochmals detailierter aufgreifen.