Solarinitiative Reilingen

Ein positives Fazit zog der Solardrom-Vorsitzende Michael Schöllkopf anlässlich der Teilnahme am Reilinger Ostermarkt: „Für uns war es gleich eine zweifache Premiere: es war unsere erste Teilnahme überhaupt, und es war die erste Präsenzveranstaltung in diesem Jahr.“

Besonders erfreut zeigte man sich über die persönliche Einladung des Reilinger Bürgermeisters Stefan Weisbrod zur Teilnahme am Ostermarkt, der in diesem Rahmen das Projekte „Solarinitiative Reilingen“ vorstellte, sowie über den Standbesuch des Landtagsabgeordneten Andreas Sturm aus Neulussheim.

Neben dem Verein waren auch die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur (KLiBa) des Rhein-Neckar-Kreises sowie zwei regionale Solarfirmen auf der Messe vertreten. Sie berichteten über ein großes Interesse an regenerativen Energien. Die Anfragen deckten eine große Bandbreite ab vom Solar-Balkonmodul, über eine komplette Photovoltaikanlage bis hin zur Erneuerung der Heizung.

Fachhandwerker sind ausgelastet – Warten ist angesagt.

Die Nachfrage nach alternativen Energien war bereits vor dem  Überfall auf die Ukraine hoch gewesen – seitdem habe sie sich noch einmal vervielfacht. „Stellen Sie sich auf längere Wartezeiten ein“, so Schöllkopf, „die Fachbetriebe sind völlig ausgelastet“.

Erschwerend sei, dass viele globale Lieferketten seit Corona nur noch bedingt funktionierten. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass sich vieles verändern wird“, so der Vereinsvorsitzende, der dennoch darin sehr viel Positives erkennen konnte: denn die Frage, ob erneuerbare Energien sinnvoll seien oder nicht, stelle sich nicht mehr. Jede erneuerbar und regional erzeugte Kilowattstunde trage dazu bei, das Klima zu schonen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Und: „Das ist völlig kostenlos“, so Schöllkopf schmunzeln.